Science-Fiction verbindet – Ein Netzwerk aus virtuellen Brücken

Science-Fiction verbindet – Ein Netzwerk aus virtuellen Brücken

Science-Fiction ist ein in vielen Bereichen beliebtes Genre, von Literatur (“The Time Machine” von H. G. Wells) über Film (“Godzilla vs. Kong”, 2021) bis hin zur Kunst. Thematisch zeigt dieses Genre meist wissenschaftlich-technische Aspekte bis hin zu gänzlichen Zukunftsvorstellungen, weit entfernt von der aktuellen Realität. In Gemälden finden sich unter anderem Alien-Raumschiffe wieder; ein gutes Beispiel, unserem Thema optisch am nächsten, ist das Bild “Cabin” von Jonathan Ball (2019). Doch hast du schon mal was von Science-Fiction-Portalen gehört, die kein Science-Fiction bleiben, sondern Menschen real miteinander verbinden? Es geht nicht bloß um eine Live-Bildübertagung zu einer bekannten Person via bspw. Teams oder Skype: Wir sprechen hier über echte Portale, die nun in Polen und Litauen aufgestellt wurden und in Zukunft ein großes Netzwerk bilden sollen.

Was sind das für Portale?

Polen und Litauen, zwei Länder, die aneinandergrenzen, sind sich noch ein ganzes Stück nähergekommen. Zwei Städte der jeweiligen Länder sind nun durch direkte Bildübertragung miteinander verbunden. Seit dem 26. Mai 2021 können sich Menschen in Lublin (Polen) und Vilnius (Litauen) durch Kunstwerke in Form von Science-Fiction-Portalen, je größer als 2 Meter, live sehen. Die Portale sollen die virtuellen Brücken für die Zusammenführung von Personen aus verschiedenen Städten und Ländern sein.

Zwei Städte der jeweiligen Länder sind nun durch direkte Bildübertragung verbunden.

Mit ihrer Größe überbieten die Science-Fiction-Portale gewöhnliche Monitore zu Hause und du kannst Menschen visuell treffen, mit denen du sonst nicht in Kontakt kommen würdest. Solche Portale stehen im Science-Fiction-Kontext meist für Reisen durch Raum und Zeit, doch ob mit oder ohne einen solchen Kontext – ein eleganter und zukunftsorientierter Stil wurde bei den Portalen in jedem Fall hervorragend getroffen.

Die Livebildübertragung findet via Internet satt und technisch sei neben Bild- auch Tonübertragung möglich. Diese könne allerdings aktuell nicht durchgehend aufrecht gehalten werden – was auch gar nicht unbedingt gewünscht sei. Laut einem Artikel von technokrata.hu sei von den Portal-Gründern geplant, die Tonübertragung nur zu bestimmten Ereignissen einzuschalten. Bis dahin gilt, sich über die Zusammenkunft auch ohne Ton zu erfreuen, gemeinsam zu winken, zu tanzen und sich gegenseitig Küsschen zu schicken.

Die Portale verstehen sich als virtuelle Brücken.

Hier noch ein kleiner Tipp: Wenn sich „im Portal“ dann mal zwei Menschen treffen, die gerne miteinander reden würden, kann die eigene Handynummer in die Kamera gehalten oder per Handzeichen übermittelt werden. So sollte einer weiteren Kontaktaufnahme nichts im Wege stehen.

Das Portal in Vilnius ist in direkter Bahnhofsnähe platziert und das Portal in Lublin auf dem Litewski-Platz, doch wer steckt eigentlich hinter diesem faszinierenden Projekt?

PORTAL – die gemeinnützige Initiative

Die Bendediktas Gylys Foundation hat das Projekt PORTAL mit dem Team, das unter anderem aus Vilnius Tech besteht, ins Leben gerufen und auf die Beine gestellt. Nach einer Entwicklungszeit von 5 Jahren stehen nun die ersten Portale in den Städten. Ringaile Papartyte, Geschäftsführerin der Bendediktas Gylygs Stiftung, und das Team sind der Stadt Lublin dankbar für den Mut, die erste Partnerstadt dieses Projektes zu sein. Somit ist auch Lublin ein Pionier des Netzwerkes.

Das Ziel der Gründer sei es, eine andere Ansicht von Einheit zu schaffen: Menschen trotz Entfernung, verschiedener Kulturen und Vorurteilen über Ländergrenzen hinweg miteinander zu verbinden. Es solle eine internationale Empathie erreicht werden, ein Bewusstsein von Einheit.

Wir Menschen verschaffen uns stets einen ersten Eindruck von dem, was wir sehen, lesen, hören oder anders gesagt: Erleben. Meinungen bilden sich somit schnell und festigen sich innerhalb bestimmter Personengruppen. Das macht es ab einem bestimmten Zeitpunkt für einige schwer, sich auf andere Blickwinkel einzulassen oder über den berühmten Tellerrand des bereits Bekannten (Erlerntes, Gewohntes, Meinungen, Ansichten, Überzeugungen) hinauszublicken. Dem soll mit den Portalen entgegengewirkt werden.

Fazit

Die nächste Verbindung zweier Städte soll durch ein Portal in Reykjavik zu Vilnius aufgestellt werden, danach folgt Vilnius zu London. Vielleicht wird eines Tages der Globus durch diese Science-Fiction-ähnlichen Portale vernetzt sein, sodass wir beispielsweise in Berlin plötzlich vor einem Känguru aus Lucky Bay stehen. Doch bedenke bei dem Besuch eines solchen Portals:

Nicht jede Szene aus dem Film Stargate ist für eine Nachahmung im realen Leben geeignet. Es besteht Verletzungsgefahr und das ist sicherlich ein Punkt, der mit diesem Projekt ganz und gar nicht erzielt werden möchte.

PayPodo wünscht dem weiteren Ausbau und der weiteren Entwicklung dieses Projektes viel Erfolg!

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