Open Data, Citizen Science & openSenseMap

Open Data, Citizen Science & openSenseMap – Da kannst du mitwirken!

Open Data und Citizen Science – Beides ist sehr interessant und letzteres bringt aktiven Interessierten beim ein oder anderen Projekt auch noch das Programmieren nahe, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Was Open Data ist und wie du bei Citizen Science mitwirken und davon auch selbst profitieren kannst, erfährst du hier.

Was ist Open Data?

Open Data (“Offene Daten”) sind Daten, die für jeden kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Es kann sich um unterschiedliche Daten handeln, beispielsweise um Wetterdaten, Daten aus dem Finance-Bereich und vieles mehr. Open Data kann für kommerzielle oder auch nicht kommerzielle Zwecke genutzt, weiterverarbeitet oder geteilt werden. Wer von Open Data Gebrauch machen möchte, findet in der Regel auf der jeweiligen Webseite Informationen zur Nutzung. Häufig wird darauf hingewiesen, dass der Schutz des Ursprungs oder die Offenheit des Wissens beachtet werden müssen, beispielsweise durch Nennung des Urhebers oder durch Copyleft (eine Klausel in urheberrechtlichen Nutzungsbedingungen).

pen Data kann jeder zu Verfügung stellen, der es für sinnvoll hält, egal ob Privatpersonen oder Unternehmen. Auch im öffentlichen Sektor wird Open Data (“Open Government Data”) bereitgestellt, die jedoch bestimmten Regularien unterliegt.

Was ist Citizen Science?

Citizen Science bedeutet zu Deutsch Bürgerwissenschaft, grob gesagt beschreibt dieser Begriff Methoden der Wissenschaft. Hierbei arbeiten interessierte Bürger, oft neben Wissenschaftlern, auf freiwilliger Basis mit. Die Mitarbeitenden müssen keine Fachkenntnisse über das zu bearbeitende Thema besitzen, sie können auch als Laien mitwirken. Häufig in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern wird dann gemeinsam an unter anderem Fragestellungen, Vorgehensweisen und Datenzusammenführung gearbeitet. In der Regel wird die Teilnahme an Citizen-Science-Projekten finanziell nicht vergütet. Auf der Webseite von springer.com kannst du eine Tabelle von weiteren Definitionen einsehen.

Open Data mit Citizen Science unterstützen

Was passiert, wenn Citizen Science und Open Data zusammentreffen? Simpel gesagt entstehen dank der Mitarbeitenden offene Daten für verschiedenste Zwecke. Wenn ein Projekt Open Data anbietet, gilt: Je mehr Freiwillige im Rahmen von Citizen Science im selben Projekt aktiv tätig sind, desto größer wird die Menge der bereitgestellten offenen Daten. Je mehr Daten ein bestimmtes Projekt hat, desto sicherer kann es werden. Kennst du eigentlich die openSenseMap oder hast du schon mal was von der senseBox gehört?

openSenseMap als Beispiel für Open Data und Citizen Science

OpenSenseMap ist eine Weltkarte mit Umweltdaten, die in Sekundenintervallen aktualisiert wird und durch die Vielzahl der Mitwirkenden kontinuierlich an Größe gewinnt. Hierbei werden Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Feinstaubbelastung etc. mit in die openSenseMap aufgenommen.

Die Daten werden überwiegend durch senseBoxen aufgezeichnet und in die Map integriert. Stand August 2021 sind rund 8 481 senseBoxen in der openSenseMap aktiv und es werden mehrere tausend Aktualisierungen pro Minute durchgeführt. So kann man beispielsweise nahezu live sehen, wie die Wettereigenschaften am Bundeskanzleramt in Berlin sind. Die Daten der openSenseMap sind offene Daten und können demnach beliebig verwendet oder weiterverarbeitet werden. Bürger und auch Schüler, bzw. Schulen, können dank der senseBoxen an der openSenseMap aktiv mitwirken und erlangen dabei womöglich erste Programmier-Kenntnisse durch gezielte Mitarbeit am Code oder der Dokumentation bei GitHub. Hier kannst du sehen, welches Team hinter openSenseMap steht.

Verwendung von Open Data

Open Data kann vielfältig eingesetzt werden (Umwelt, Versicherungen, Vorbeugung, Finanzen etc.) und mit der Unterstützung durch freiwillige Mitarbeitende in einigen Projekten gestärkt werden. Bauherren oder Immobilienbesitzer können dank der offenen Daten selbstständig recherchieren, welchen Unwetterrisiken bestimme Immobilien ausgesetzt sind oder sein könnten. In Anbetracht der Unwetter und deren Folgen in letzter Zeit, bietet sich eine solche Recherche an, um sein Hab und Gut besser schützen zu können. Die openSenseMap wird weiterhin auch für komplexe Forschungsprojekte oder von Privatpersonen zu unterschiedlichsten Zwecken genutzt.

Schlusswort

Schüler und Bürger werden durch Citizen Science in den MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gefordert und gefördert. Wir finden diese Förderung sehr wertvoll und ist es nicht genial, dass sich jeder an Open Data beteiligen und ebenso davon profitieren kann? Wenn du nun neugierig geworden bist und Lust hast, dich selbst aktiv einzubringen, empfehlen wir die Plattform „Bürger schaffen Wissen“. Sie gibt einen Überblick über verschiedene aktuelle Projekte, bei denen du mitmachen und somit Teil von Citizen Science und Open Data werden kannst.

Inhaltsangabe

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